Mit Autonomous Mobile Robots stets effizient in Bewegung

Technik

Fahrerlose Transportsysteme steigern die Effizienz und erhöhen die Produktivität – da lohnt es sich einen genaueren Blick darauf zu werfen

Hulk, hol schon mal die Palette! So oder so ähnlich könnte es in Zukunft in Produktions- und Lagerhallen klingen. Hulk ist aber nicht der neue Mitarbeiter, den Sie nach einem mühsamen Bewerbungsprozess erst einlernen müssen. Nein. Hulk ist ein Autonomous Mobile Robot (AMR). Hulk und seine Kollegen sind schon in zahlreichen Unternehmen weltweit im Einsatz. Warum sich autonome Intralogistikroboter einer wachsenden Beliebtheit erfreuen, sehen wir uns heute mal genauer an.

In einer modernen und nach dem Konzept der Industrie 4.0 organisierten Intralogistik werden Effizienz und Flexibilität großgeschrieben. Auch bekannt als Automated Guided Vehicles (AGVs), Fahrerlose Transportsysteme (FTS) oder Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF), agieren Autonomous Mobile Robots (AMRs) wie Hulk als eigenständige und völlig autonome Transportroboter. Doch wann sollte die Einführung eines Fahrerlosen Transportsystems in Erwägung gezogen werden? Prinzipiell immer dann, wenn Unternehmen vor der Herausforderung stehen, den innerbetrieblichen Materialfluss effizienter auszurichten und bei verringertem Personaleinsatz die Durchsatzleistung zu erhöhen sowie parallel einen kontinuierlichen Betrieb sicherzustellen. Auch geringe Raumverfügbarkeit bzw. ausgeschöpfte Hallenfläche und fehlende Ausbaumöglichkeiten einer Bestandsimmobilie können Beweggründe für die Installation von Fördertechnik sein. Zudem sind geringe Durchlaufzeiten gepaart mit hoher Zuverlässigkeit unschlagbare Argumente für den Einsatz von Autonomous Mobile Robots (AMRs).

Da geht doch sicher noch mehr!

Natürlich! Neue Chancen erschließen sich ferner in Umgebungen, die eine gewisse Flexibilität voraussetzen. So werden nicht nur Fördergüter jeder Art sicher gehandhabt und von A nach B transportiert. Ein autonomer Transportroboter passt sich auch ohne Probleme immer wieder neu an veränderte Umgebungsbedingungen an. Sich stetig ändernde Materialflusslayouts nimmt ein FTS daher auf die leichte Schulter. Denn wer weiß, ob Sie nicht morgen schon Paletten und andere Transportgüter nicht länger von A nach B, sondern fortan von C nach D transportieren wollen. Eine wertvolle Unterstützung ist ein Fahrerloses Transportsystem des Weiteren auch da, wo Personal eigentlich wichtigere Aufgaben zu erledigen hat. Wozu einfache und monotone Transportaufgaben selbst erledigen? Lassen Sie das doch ein AMR machen. Ihre Mitarbeiter kümmern sich stattdessen um wertschöpfende Aufgaben. Und ein Transportroboter hat noch einen Vorteil: Er wird nicht krank und benötigt keine Pausen. So halten Sie Ihren Materialfluss stets in Bewegung.

Und wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Das ist eine berechtige Frage, sollen doch Autonomous Mobile Robots nicht nur die Güter unbeschädigt transportieren, sondern auch die Menschen in ihrer Umgebung nicht gefährden. Weil uns von AGILOX die Sicherheit ein wichtiges Anliegen ist und wir besonders stolz auf unsere zahlreichen (Sicherheits-)Sensoren sind, möchten wir an dieser Stelle explizit auf unsere Fahrzeuge eingehen. Ein eigens entwickelter Navigationsalgorithmus errechnet aus den Daten von Laserscannern die aktuelle Position im Raum. Das autonome Transportfahrzeug nutzt die Konturen der Umgebung, um millimetergenau zu navigieren. Hindernisse werden vom FTS automatisch als solche erkannt und, wenn es die physikalischen Gegebenheiten erlauben, umfahren. Das sind die Vorteile unserer einzigartigen AGILOX X-Swarm Technology.

Was das wieder kostet!

Mit der Verwendung von Fahrerlosen Transportsystemen setzen Unternehmen auf eine möglichst hohe Automatisierung ihrer Intralogistik. Dass das mit Kosten verbunden ist, liegt auf der Hand. Bei den Anschaffungskosten handelt es sich aber nicht um Ausgaben, sondern um eine Investition. Abhängig von der Einsatzzeit und der Anzahl der Schichten in einem Betrieb können sich die Kosten für einen Intralogistikroboter wie Hulk bereits in wenigen Monaten amortisieren – schließlich bringen sie die die von ihnen erwartete Umschlagleistung ohne jegliche Abstriche auch im 24/7-Betrieb. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind daher ohne Zweifel ein essentieller Bestandteil einer wandlungsfähigen und flexibel erweiterbaren Produktions- und Logistikumgebung. Wann starten Sie in die Zukunft einer „Smart Factory“?

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